oater

7 Ideen, wie Du weniger Plastikmüll produzierst

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on email

Egal wo man sich heutzutage umschaut: Plastik und Kunststoff finden sich an jeder Ecke. Hast Du mal bewusst darauf geachtet, wie oft, und vor allem wo Dir Plastik im Alltag begegnet? Deine gelbe Tonne platzt auch? Wir teilen hier mit Dir unsere Tipps, wie Du Deine Menge an Plastikmüll reduzieren kannst.

7 Ideen, wie Du weniger Plastikmüll produzierst

Du hast schon wieder ein Tetrapak Milch nach dem morgendlichen Kaffee weggeschmissen. Deine Online-Shopping Bestellung kam schon wieder in 20 Lagen Plastik verpackt. Paprika gab’s im Supermarkt mal wieder nur im Plastik-Dreierpack. Plastik ist überall.

Das Problem? Diese Materialien sind in der Natur fast unmöglich abbaubar. Jährlich landen ungefähr 10 Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Weltmeeren. Diese Zahlen steigen leider stetig und sorgen für ein Ungleichgewicht sowie das Sterben von Millionen Tieren. In Deutschland gibt es zwar die Möglichkeit, Plastikmüll über den gelben Sack zu entsorgen, trotzdem landen auch hier viele Abfälle in der Natur.

Inzwischen setzen sich viele Initiativen dafür ein, den Ozean von Plastikmüll zu befreien. Aber auch jeder einzelne kann dazu beitragen, seinen eigenen Plastikmüll zu reduzieren. Wir geben dir 7 Tipps, wie du das schaffen kannst:

Idee #1: Nimm eigene Stofftüten mit zum Einkaufen

Inzwischen werden zwar in vielen Supermärkten gar keine Plastiktüten mehr angeboten, dennoch ist es von Vorteil seine eigene Tasche für die Einkäufe im Vorfeld mitzunehmen, und immer wieder zu verwenden.

Idee #2: Kauf‘ Second Hand

Du hast alte Gegenstände, die Du nicht mehr brauchst? Du möchtest der Umwelt helfen und gleichzeitig Deinem Geldbeutel? Kaufe und verkaufe bereits gebrauchte Gegenstände, beispielsweise altes Spielzeug oder Kleidung. Das geht auch online, beispielsweise auf Vinted.

Idee #3: Steig‘ auf Leitungswasser um

Unverpackter geht es gar nicht! Anstatt Plastik- oder Glasflaschen, kommt Leitungswasser ganz ohne Einwegverpackung aus. Auch wenn du stilles Wasser nicht magst, kannst du auf Leitungswasser umsteigen. Es gibt beispielsweise Wassersprudler, die das stille Leitungswasser mit Kohlensäure anreichern. Solltest Du Dir Sorgen um die Wasserqualität machen gibt es auch hierfür Lösungen, zum Beispiel ein Wasserfilter, wie Brita oder TAPP.

Idee #4: Bring‘ Deinen eigenen To-Go Becher mit

Du bist auf dem Sprung, und möchtest Dir einen Kaffee holen? Bring Deinen eigenen Mehrwegbecher mit. To-Go Becher sind innen mit Kunststoff beschichtet. Sie bauen sich dadurch nur sehr langsam ab und werden mit der Zeit zu schädlichem Mikroplastik. Und von dem Deckel wollen wir gar nicht erst anfangen. Du hast Deinen Becher vergessen? Viele Cafés bieten inzwischen selbst Mehrweg-Becher mit Pfand, wie zum Beispiel von Recup an.

Idee #5: Probier’s mal Unverpackt

Schnapp‘ Dir Dosen und Gläser und geh in einen Unverpackt-Laden in Deiner Nähe. Hier kannst du verpackungsfrei Dinge wie Nudeln und Haferflocken einkaufen. Auch im Supermarkt kannst Du Deinen Plastikkonsum reduzieren, in dem Du auf Plastiktüten für Dein Obst und Gemüse verzichtest.

Idee #6: Steig‘ auf feste Pflegeprodukte um

Deine Seife, Dein Shampoo oder Dein Badreiniger ist schon wieder leer, und du stehst im Drogeriemarkt. Greif das nächste Mal zu einem festen Produkt! Da gibt es inzwischen viele Optionen, zum Beispiel Everdrop für Reinigungsprodukte oder Share für festes Shampoo.

Idee #7: Rethink your Period

In der Regel gibt’s Alternativen. Lass Tampons und Einweg-Binden hinter dir und probier doch mal eine Periodentasse, wie die von Selenacup oder The Female Company oder Periodenunterwäsche, wie beispielsweise von Ooia.

Und nicht vergessen: Reduce, Reuse, Recycle

Wenn es nicht anders geht und Du doch Müll produzierst, dann trenne deinen Plastikmüll auf jeden Fall von deinem Restmüll. Auch wenn aus der gelben Tonne nicht alles immer perfekt recycled wird, ist es immerhin besser als es gar nicht zu tun! Zudem, informiere Dich über was eigentlich in die gelbe Tonne gehört und was nicht. Obwohl Tetrapaks zum Beispiel dorthin gehören landen nur 40% der Verpackungen in der richtigen Tonne. Hier findest Du mehr Information über Tetrapaks und Recycling.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Ausprobieren!

Dein Oater Team.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on email